HNO Arzt FrankfurtHNO Arzt FrankfurtHNO Arzt Frankfurt

Mikrochirurgische hörverbessernde und sanierende Mittelorhchirurgie

Ein gutes Hörvermögen ist ein elementares Element unserer Kommunikation und somit ein wichtiger Bestandteil des sozialen Wohlbefindens.

Hörstörungen, ein- oder beidseitig können bis zu einem gewissen Grad erstaunlich gut kompensiert werden. Es ist jedoch wichtig eine Abklärung der Ursachen vorzunehmen.


Das Hören beginnt mit der Übertragung des Schalls über das Trommelfell und die Gehörknöchelchen
(Hammer, Amboss, Steigbügel) auf das Innenohr. Hier werden die Schwingungen auf die Sinneszellen übertragen und deren elektrische Impulse über den Hörnerv und den Hirnstamm auf die Hörrinde des Großhirnes weitergeleitet.
Störungen des Innenohres können durch einen beidseitige Hörgeräteversorgung, in einigen Fällen auch durch einen das Innenohr ersetzenden Mikrochip (Cochlea Imlant) versorgt werden.

In unserer Praxisklinik werden sämtliche hörverbessernden Operationen des Mittelohres durchgeführt.
Auch die Sanierung chronisch entzündlicher Prozesse (Cholesteatom) gehört zum Therapiespektrum.
Ein Ziel der Mittelohrchirurgie ist es das Mittelohr gegenüber dem äußeren Gehörgang abzuschließen durch Rekonstruktionen des Trommelfells. Ein zweites ist die Wiederherstellung der Schallübertragungsfähigkeit des Mittelohres auf das Innenohr durch Rekonstruktion der Gehörknöchelchenkette.

Die Operation

Üblicherweise werden die Eingriffe am Mittelohr in Allgemeinnarkose durchgeführt. Obwohl ein ambulantes Vorgehen möglich ist hat sich eine stationäre Übernachtung gut bewährt. Die hierbei gewährte körperliche Ruhe lässt die Rekonstruktion des Mittelohres gut einheilen.
Als Ersatzmaterialien für das Trommelfell finden körpereigene Muskel- oder Knorpelhaut oder alleinig Ohrknorpel Verwendung.
Die Rekonstruktion der Gehörknöchelchenkette kann durch Umstellung und Bearbeitung der noch Vorhandenen erreicht werden oder es werden Spezialprothesen aus Titan oder Gold implantiert.
Als Abschluss der Operation wird der Gehörgang tamponiert und ein steriler Ohrverband angelegt.

Nach der Operation

Zur Infektionsprophylaxe wird ein Antibiotikum für ca. 4 Tage gegeben. Durch einfache Hörtests wird die Funktion des Innenohres überprüft.
Die Gehörgangstamponade verbleibt für drei Wochen. Innerhalb dieser Zeit sollte nicht geflogen und/oder größere Höhen mit dem Auto oder dem Zug überwunden werden, zur Vermeidung von Druckausgleichsstörungen.
Nach Entfernung der Tamponade kann ein erster Hörtest durchgeführt werden.
Wasser kann ab diesem Zeitpunkt auch wieder in das Ohr gelangen.
Tauchen ist nach vorheriger Kontrolle ab der 6.postoperativen Woche möglich.