HNO Arzt Frankfurt

Botulinum Frankfurt

Mit dem Namen Botulinum wird ein Protein bezeichnet, welches biologisch erzeugt wird und in der Medizin seit den 80er Jahren in unterschiedlichsten Bereichen Verwendung findet.

Botulinumtoxin

Das Wichtigste auf einen Blick

Mit dem Namen Botulinum wird ein Protein bezeichnet, welches biologisch erzeugt wird und in der Medizin seit den 80er Jahren in unterschiedlichsten Bereichen Verwendung findet. Relativ neu ist die Anwendung von Botulinum (Botox) als Präparat gegen störende Mimikfalten, wie zum Beispiel die Zornesfalte oder die um die Augen entstehenden Lachfalten. Botulinum wurde im Jahr 2006 zum ersten Mal in Deutschland zur Faltenbehandlung zugelassen, in anderen klinischen Anwendungsgebieten besteht eine Zulassung bereits seit 1993. Die Sicherheit des Wirkstoffes wurde in einer Vielzahl von verschieden Studien belegt.

Die Wirkungsweise von Botox

Aufgrund der ständigen Aktivität der mimischen Muskeln entstehen im Laufe des Lebens in der darüber liegenden Haut Falten, zum Beispiel Zornesfalten über der Nase, Stirnfalten oder Lachfalten an den Augenwinkeln (als Krähenfüße bekannt). Botulinum hemmt die Muskelkontraktion durch Blockade des hierfür nötigen Botenstoffes. Botulinum wird mit einer sehr feinen Nadel in die betreffende Muskulatur gespritzt, dort blockiert es die Ausschüttung des den die Kontraktion auslösenden Botenstoffes und hemmt damit die Erregungsübertragung von der Nervenzelle zum Muskel. Der Muskel entspannt sich und die Falten der darüber liegenden Haut werden geglättet oder verschwinden vollständig.

Wo wird Botox angewendet

Aufgrund der hervorragenden Muskelentspannung wirkt Botox besonders gut bei Falten, die durch häufigen, meist unbewussten Muskelzug entstehen, wie zum Beispiel Stirnfalten (Entstehen oft bei angestrengter Konzentration) oder auch durch Mimik bedingte Falten (Lachfalten). Der klassische Anwendungsbereich für Botulinum sind Falten des oberen Gesichtsdrittels, also um die Augen und auf der Stirn. Botulinum kann aber auch störende Falten neben dem Nasenrücken (im englischen „bunny lines“ genannt) oder kopfsteinpflasterartige Grübchen am Kinn glätten. In letzter Zeit werden vermehrt auch stark hervortretende Muskelstränge am Hals und die Nasolabialfalte mit dem Wirkstoff Botulinum zumindest mit behandelt.

Ablauf einer Faltenbehandlung mit Botox

In einem ausführlichen Beratungsgespräch in unserer Praxis in Frankfurt legt Ihr Arzt gemeinsam mit Ihnen fest, welche Region in welcher Stärke behandelt werden soll. Nach Desinfektion der Haut und Markierung der zu behandelnden Bezirke erfolgt die nahezu schmerzfreie Injektion. Das einzige, was man nach einer Botulinuminjektion sieht, können in wenigen Fällen die kleinen Einstichstellen und selten kleinste Blutergüsse sein. Diese Veränderungen können auf Wunsch problemlos überschminkt werden und sind spätestens nach wenigen Tagen komplett verschwunden.

Wann und wie lange wirkt Botox?

Der Behandlungseffekt tritt in der Regel nach 48 – 72 Stunden auf, der maximale Effekt wird nach 1 – 2 Wochen erreicht. Die Blockade an der Übertragungsstelle zwischen Nerv und Muskel hält üblicherweise 4 – 6 Monate an, danach bilden sich die durch Botulinum bedingten Veränderungen wieder zurück. Falls erwünscht, kann die Behandlung in unserer Frankfurter Praxis in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Wirkt das Gesicht nach der Faltenbehandlung maskenhaft?

Einige Patienten haben die Befürchtung, dass ihr Gesicht nach einer Botulinum-Behandlungmaskenhaft  und unnatürlich wirkt. Diese Sorge ist unbegründet, da wir in unserer Praxisklinik höchsten Wert auf natürliches Aussehen legen und im Vorgespräch mit Ihnen Ihre Wünsche genauestens besprechen.

Treten Nebenwirkungen auf?

Die Injektion von Botulinum durch unseren erfahrenen Behandler ist eine sehr sichere und gut verträgliche Methode zur sanften Faltenglättung. In wenigen Fällen treten kleine Schwellungen und Blutergüsse auf, die aber sehr schnell wieder verschwinden. Eine sehr geringe Anzahl von Patienten hat nach der Behandlung über vorübergehendes Unwohlsein, Müdigkeit oder Kopfschmerzen geklagt, es gibt aber auch viele Fälle, in denen sich vorher schon bestehende Kopfschmerzen deutlich bessern. Extrem selten kommt es zu allergischen Reaktionen, Juckreiz oder Hautausschlag.

Die Behandlungen werden bei uns in der Praxis durch Dr. Thomas Fischer, einen hierfür hoch qualifizierten und erfahrenen Arzt nach den höchsten medizinischen Qualitätsstandards durchgeführt. Für die Beantwortung von Fragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

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Häufige Fragen zur Nasenkorrektur

Wer mit Größe und Aussehen seiner Nase unzufrieden ist und eine Operation (Rhinoplastik) in Betracht zieht, hat viele Fragen. Die häufigsten haben wir in diesem FAQ-Bereich zusammengetragen. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um allgemeine Ratschläge und Informationen handelt. Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen haben, können Sie uns gerne telefonisch unter 069 / 299 2466-0 oder per Mail kontaktieren.

Ab welchem Alter kann man eine Nasenkorrektur vornehmen lassen?

Wenn während Pubertät die Proportionen des Gesichts und des Körpers vorrübergehend unharmonisch wirken, wünschen sich viele Heranwachsende eine Nasenkorrektur. Aus kosmetischer Sicht macht eine Rhinoplastik in jungen Jahren noch keinen Sinn, da sich der Körper noch im Wachstum befindet. Das Ergebnis der Operation wäre daher nicht final.

Das Nasenwachstum ist bei Frauen in der Regel ab dem 16. Lebensjahr, bei Männern ab dem 17. Lebensjahr abgeschlossen. Wir empfehlen ein Alter von 18 Jahren. Operiert man zu früh, können Wachstumsstörungen folgen, die eine erneute Nasen-OP nötig werden lassen.

Diese Empfehlungen beziehen sich auf kosmetisch-ästhetische Eingriffe. Anders verhält es sich bei starken funktionellen Beschwerden (z. B. Schwierigkeiten beim Atmen) oder dem Zustand nach einem Unfall.

Ist eine Nasenkorrektur schmerzhaft?

Jeder Mensch empfindet Schmerzen anders. Zudem sind sie nach einer OP stark vom Befund und dem durchgeführten Eingriff abhängig.

In den meisten Fällen treten nach einer Nasenkorrektur keine oder nur geringe Schmerzen auf. Die Patienten empfinden häufig ein schwellungsbedingtes Spannungsgefühl, das dem Gefühl eines Sonnenbrands auf der Haut ähnelt. Falls das Gefühl zu unangenehm sein sollte, muss dies niemand aushalten. Schmerzen sind mit Medikamenten gut zu lindern.

Braucht es eine Vollnarkose oder kann eine Nasenkorrektur in örtlicher Betäubung erfolgen?

Kleinere Nachkorrekturen lassen sich in örtlicher Betäubung oder im „Dämmerschlaf“ (einer tiefen Sedierung, für die es keine Intubation benötigt) durchführen.

Eine klassische Nasen-OP wird jedoch vorzugsweise in Vollnarkose durchgeführt. Und das aus gutem Grund: Während des Eingriffs können Blut oder Nasensekrete in den Rachen und von dort aus in die Atemwege gelangen. Durch die Intubation bei der Narkose sind die Atemwege davor gut geschützt.

Wegen der Vollnarkose an sich brauchen Sie nicht beunruhigt sein: Wir haben erfahrene Anästhesisten an unserer Seite, die gut auf Sie aufpassen und die Betäubung perfekt dosieren.

Ab wann ist man nach einer Nasenkorrektur wieder gesellschaftsfähig?

Eine Nasenkorrektur stellt einen operativen Eingriff dar. Dabei werden Schwellungen und gegebenenfalls auch Blutergüsse der Nase und der Gesichtsweichteile auftreten, die ihre Gesellschaftsfähigkeit beeinträchtigen können. Die Ausprägung dieser Nachwirkungen sind nicht immer vorhersehbar und von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Operation muss eine äußere Nasenschiene zum Schutz getragen werden, darüber hinaus evtl. noch einen Tapeverband für eine weitere Woche. Sind Schiene bzw. Verband entfernt, braucht die Haut erfahrungsgemäß ein bis zwei Tage, bis sie nicht mehr gereizt ist. Insgesamt ist mit einer zwei- bis dreiwöchigen Dauer bis zur Gesellschaftsfähigkeit zu rechnen. Das bedeutet allerdings nicht, dass die endgültige Heilung bereits abgeschlossen ist. Diese dauert noch mehrere Monate an.

Ist es gefährlich, sich nach einer Nasenkorrektur zu schnäuzen?

Gerade weil die Nase nach der OP geschwollen ist und der Patient schlecht Luft bekommt, hat er häufig das Gefühl, sich schnäuzen zu wollen. Doch so nachvollziehbar dies ist, so schädlich kann es auch sein.

Der Patient sollte in den ersten Tagen nach dem chirurgischen Eingriff seine Nase so wenig wie möglich berühren. Die OP-Wunden werden von nur dünnen Nähten zusammengehalten. Es besteht die Gefahr, dass sich die neu aufgebauten Strukturen der Nase bei Berührung verschieben.

Sollte „die Nase laufen“, kann das Sekret mit einem Taschentuch behutsam abgetupft werden. Auf das richtige Schnäuzen sollte der Patient vier bis sechs Wochen verzichten.

Darf man nach der Nasen-OP eine Brille tragen?

Bis zur endgültigen Heilung der korrigierten Nase vergehen mehrere Monate. In den ersten Wochen hat sich die Nase schon gefestigt. Aber der permanente Druck durch eine Brille könnte negative Auswirkungen auf das Befinden und das Endresultat der OP haben. Aus diesem Grund sollte der Patient in den ersten acht Wochen nach der OP auf die Brille (auch Sonnenbrille!) verzichten und notfalls auf Kontaktlinsen umsteigen. Nach dieser Zeit sollte die Brille vom Optiker neu angepasst werden.

Können bei der Nasenkorrektur Narben entstehen?

Die meisten Schnitte werden bei dem Eingriff im Inneren der Nase gesetzt. Das heißt, dass dadurch keine Narben sichtbar sind.

Je nach Operationstechnik bzw. Art der Nasenkorrektur kann es jedoch dazu kommen, dass auch äußerliche Schnitte benötigt werden. Bei der Verschmälerung des Nasenrückens beispielsweise können seitlich kleine Narben entstehen, die aber mit der Zeit verblassen und fast unsichtbar werden. Ein Schnitt in die Haut (in die Basis der Nasenflügel) wird ebenso notwendig, wenn die Nasenflügel verkleinert und ihre Form verändert werden soll. Auch hier verblasst die Narbe mit der Zeit.

Darf man nach einer Nasenkorrektur in die Sonne, ins Solarium oder in die Sauna?

Direkte Sonneneinstrahlung sollte für drei bis sechs Monate gemieden werden. Setzt der Patienten die frisch operierte Nase der Sonneneinstrahlung aus, riskiert er schmerzhafte Schwellungen und Blutungen. Zudem wird die Wundheilung gestört. UV-Strahlen können Narben dunkel pigmentieren, sie treten dann sichtbarer hervor. Dieser Zustand kann kaum rückgängig gemacht werden.

Nicht nur direktes Sonnenlicht, sondern auch Wärme kann den Heilungsvorgang nach der Nasenkorrektur verlangsamen. Patienten sollten daher mit dem Saunieren ein halbes Jahr lang aussetzen.

Welche Komplikationen kann es bei einer Nasenkorrektur geben?

Wie jeder operative Eingriff kann auch die Nasenkorrektur mit Komplikationen einhergehen. Da sind zunächst die allgemeinen Risiken, die eine Operation mit sich bringt, z. B. Thrombosen, Embolien oder Kreislaufbeschwerden.

Welche Komplikationen kann es bei einer Nasenkorrektur geben?

Wie jeder operative Eingriff kann auch die Nasenkorrektur mit Komplikationen einhergehen. Da sind zunächst die allgemeinen Risiken, die eine Operation mit sich bringt, z. B. Thrombosen, Embolien oder Kreislaufbeschwerden.

Weitere mögliche Komplikationen:

Sehr häufig sind Blutergüsse und Schwellungen an Nase, Augenlidern und Wangen, die innerhalb von zwei bis drei Wochen nach der Operation abheilen. Nachblutungen sind möglich, aber kommen selten vor und sind gut zu behandeln.
Nach der OP ist eine Tamponade der Nase notwendig, die für den Verbleib die Nasenatmung beeinträchtigt. Während dieser Zeit muss der Patient durch den Mund atmen. Vorrübergehend können dadurch Halsschmerzen entstehen. Sollten die Nasennebenhöhlen nicht ausreichend belüftet werden, kann es zu Entzündungen kommen. In Einzelfällen können lokale Infektionen auftreten, die behandelt werden müssen.

Die Nasentamponade kann (durch die anatomische Verbindung zwischen Nase und Ohr) ein Druckgefühl in den Ohren verursachen.

Sollte die Nasenscheidewand korrigiert werden, ist es möglich, dass sie sich erneut verkrümmt. Eine weitere Korrektur wird in diesem Fall erforderlich.

Umfangreiche Korrekturen (besonders am Knochen, auf dem die Nasenscheidewand aufsitzt) können in seltenen Fällen Zahnschäden verursachen.

Weiterhin kann sich nach der Operation der Nasenscheidewand ein Loch in dieser bilden. Sie führt u. U. zu Nasenbluten, Borkenbildung oder sogar einem pfeifenden Atemgeräusch. In diesem seltenen Fall kann eine Nachoperation erforderlich sein.

Nach einer Nasen-OP kann ein pelziges Gefühl an der Nasenspitze auftreten, das sich im Heilungsprozess meist komplett zurückbildet. Äußerst selten bleibt das pelzige Gefühl bestehen.

Wann zahlt die Krankenkasse eine Nasenkorrektur?

Bei einer medizinischen Indikation steht die Chance, dass die Krankenkasse die Kosten für die OP übernimmt, sehr gut. Das ist z. B. der Fall bei Fehlstellungen der Nasenscheidewand, die Atemprobleme verursachen sowie bei entstellenden Veränderungen durch Unfälle oder Tumoren. In einem solchen Fall muss ein Antrag an die Krankenkasse inkl. schriftlicher Bestätigung der medizinischen Indikation seitens des HNO-Arztes gestellt werden.

Rein ästhetische Behandlungen oder ästhetische Anteile werden von den Krankenkassen nicht übernommen. Die Kosten müssen vom Patienten selbst getragen werden.