Welche Nasenformen lassen sich korrigieren?

Oscar Wilde schrieb bereits 1895 mit einiger Menschenkenntnis: „Nichts fällt einem so schwer zu akzeptieren wie eine große Nase.“

Heutzutage muss sich niemand mehr mit einem „klobigen Zinken“ abfinden, denn die Ästhetisch-Plastische Chirurgie bietet allerhand Möglichkeiten, jedem Menschen ein harmonisches Näschen zu verpassen. Das zeigt auch der weltweite Trend: Die Nasenkorrektur steht weltweit auf Platz vier der beliebtesten Schönheitsoperationen.

Warum eine Nasen-OP?

Es gibt viele Gründe, die Menschen dazu bewegen, sich für eine operative Nasenkorrektur zu entscheiden. Das kann eine zu große bzw. zu lange, eine schiefe oder auch asymmetrische Nase sein. Passt sie proportional nicht ins Gesicht, kann sie zu einer starken Belastung werden – und das aus gutem Grund! Die Nase ist ein Körperteil, der den Ausdruck unseres Gesichts stark prägt. Sie lässt sich nicht verbergen und nur bedingt mit Make-up kaschieren.

Und hier setzen wir an: Mit einer Nasenkorrektur führen wir eine positive Veränderung herbei und helfen unseren Patienten, sich wieder wohl in ihrer Haut zu fühlen und stolz durch das Leben zu gehen.

Nasenformen

Verschiedene Nasenformen

Die Breitnase
Sie wirkt fassförmig, die Nasenlöcher sind oft nicht gut sichtbar. Von den Proportionen her erscheint sie zu breit für das restliche Gesicht. Nicht nur die Nasenspitze, sondern auch der knöcherne Bereich, die Nasenbasis oder der knorpelige Teil des Nasenrückens können betroffen sein.
Die Breitnase kann angeboren sein oder z. B. aus Verletzungen, etwa einem Faustschlag ins Gesicht, resultieren.

Je nach Befund kann die Breitnase auf verschiedene Weisen korrigiert werden: Ist der knöcherne Nasenrücken ausschlaggebend, wird er verkleinert. Sollte die Nasenspitze zu breit ausfallen, kann sie mit einer speziellen Naht- und Schnitt-Technik verkleinert werden. Eine zu breite Nasenbasis kann mittels einer Operation verschmälert werden.

Die Hakennase
Sie ist auffällig und wird häufig als besonders unästhetisch empfunden: Die Hakennase zeichnet sich durch einen gewölbten Nasenrücken und eine nach unten gekrümmte Nasenspitze aus. Sie kann sogar so weit nach unten geneigt sein, dass sie sozusagen den tiefsten Punkt der Nase bildet.

Indem Knorpel- oder Knochengewebe operativ entfernt wird, kann eine Hakennase korrigiert werden. Ein optisch ansprechendes Ergebnis lässt sich auch dadurch erzielen, dass die Position der Nasenspitze verändert wird.

Die Stupsnase
Diese Nasenform lässt sich mit wenigen Worten beschreiben: Sie entsteht durch eine nach oben geneigte Spitze. Die Nase wirkt verhältnismäßig kurz, daher wird sie auch als Kurznase bezeichnet.
Mit einem plastisch-chirurgischen Eingriff kann die Nase begradigt werden. Dazu wird die Nasenspitze heruntergesetzt.

Die Schiefnase
Hier hat die Nase einen seitlich verschobenen, schiefen Verlauf. Ihre Achse ist ungerade und neigt sich deutlich sichtbar nach links oder rechts.
Oft liegt auch eine Nasenscheidewandverkrümmung mit Behinderung der Atmung vor. Diese Nasenform tritt aber auch infolge von Unfällen oder Verletzungen auf. Ist beispielsweise der knöcherne Nasenrücken nach einem Bruch nicht gerade verheilt, kann eine solche Schiefnase entstehen.

Ist die Schiefnase nur durch den Knochen bedingt, reicht eine operative Begradigung des knöchernen Nasenrückens aus. Ist die Nasenscheidewand von der Schiefstellung betroffen, so muss diese begradigt werden. Das Ergebnis ist eine gerade Nase mit verbesserter Atmung.

Die Sattelnase
Unzureichendes Knorpelgewebe auf dem Nasenrücken bedingt eine sichtbare Vertiefung, die im Profil der Form eines Sattels ähnelt. Die Nase wirkt insgesamt breit und plump, der Nasenrücken ist meist zu kurz ausgebildet und die Spitze sticht hervor. Eine Sattelnase entsteht meist durch einen Unfall, durch Voroperationen oder Entzündungen.

Bei der Korrektur handelt es sich um eine sog. rekonstruktive Nasenoperation. Die Einbuchtung auf dem Nasenrücken wird dabei durch körpereigenes Material (Knorpel) aufgefüllt, welches aus der Nasenscheidewand, der Rückwand der Ohrmuschel oder dem Rippenbogen gewonnen werden kann. Da die Sattelnase auch oft die Atmung behindert, ist eine operative Korrektur wohltuend für den Patienten: Nach der Heilung kann er wieder frei durchatmen.

Die Höckernase
Sie stellt den häufigsten Beweggrund für eine Nasenoperation dar: die Höckernase. Hierbei sind Knochen und Knorpel entlang des Nasenrückens übermäßig ausgeprägt, so dass der Eindruck eines Höckers entsteht. Die Nasenspitze kann leicht nach unten gebogen sein (ähnlich der Hakennase, nur in leichter Form).

Bei einer operativen Korrektur wird Höcker auf der Nase reduziert. Damit kein abgeflachter Nasenrücken entsteht, der künstlich und operiert aussieht, müssen meist der knöcherne Nasenrücken mobilisiert und die Seitenwände zusammengeschoben werden. Dadurch entsteht ein natürliches Nasenprofil. Die Nase wirkt insgesamt kleiner. Die nach unten gebogene Nasenspitze wird aufwärts gezogen. Durch innovative OP-Techniken ist diese Prozedur schonend und fast schmerzfrei.

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© „woman“ (Ausschnitt) by olly, www.fotolia.de



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HNO Frankfurt | Dr. Thomas Fischer