Schmerzen in der Nase: Was kann das sein?

Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Ohrenschmerzen – all diese Beschwerden kennen wir und wissen sie zu behandeln. Beginnt aber auf einmal die Nase zu zwicken, kann das Patienten irritieren, denn diese Art von Schmerzen kennen sie oft nicht. Wenn die Nase beispielsweise bei Berührung weh tut, können äußere und innere Nasenerkrankungen dahinterstecken. In diesem Artikel stellen wir Ihnen häufige schmerzhafte „Nasenprobleme“ vor.

Nasennebenhöhlenentzündung: Eine der häufigsten Atemwegserkrankungen

Die Nasennebenhöhlen sind Hohlräume im Gesichtsknochen. Sie befinden sich neben, über und hinter der Nase. In Zusammenspiel mit dem Innenraum der Nase agieren die Nebenhöhlen als eine Art Klimaanlage für unseren Körper. Die Atemluft wird erwärmt, gereinigt und angefeuchtet, um sie für die unteren Atemwege vorzubereiten.

Wenn sich die Schleimhäute der Nasennebenhöhlen entzünden, spricht der HNO-Arzt von einer Sinusitis. Diese Erkrankung wird meist durch Viren ausgelöst und kommt sehr häufig vor. Sie geht mit eitrigem Sekret aus der Nase, einem Druckgefühl im Gesicht und Schmerzen über Wange, Stirn, der Schädelmitte, den Augen und auch der Nase einher. Das Atmen ist erschwert, Geruchs- und Geschmackssinn sind häufig beeinträchtigt.

In der Regel wird die Sinusitis durch die Gabe abschwellender und kortisonhaltiger Nasensprays und schleimlösender Medikamente von Ihrem HNO-Arzt behandelt. Sollten nicht Viren, sondern Bakterien der Auslöser für die Nasennebenhöhlenentzündung sein, können auch Antibiotika verabreicht werden.

Die Nebenhöhlenentzündung kann akut verlaufen oder auch chronisch. Ist die Sinusitis sehr hartnäckig, kehrt häufig zurück oder ist zu einem dauerhaften, unerwünschten Begleiter geworden, kann langfristig gesehen auch eine Operation (Nasennebenhöhlen-OP) die Beschwerden lindern.

Nasenpilz: Schmerzhafte Pilzinfektion der Nase

Ist der Nasenbereich von einem Pilz befallen, kann das zu Schmerzen, Ausfluss aus der Nase bis hin zu Ohr und Rachen, Atembeschwerden und/oder zu einem gestörten Geschmacks- und Geruchssinn führen. Häufig verstärken ein schlechter Geruch aus der Nase, Kopfschmerzen und ein Druckgefühl in den Nasennebenhöhlen die Beschwerden.
Drei Pilzarten können die Nase befallen: Fadenpilze, Hefepilze und Schimmelpilze.

Menschen, die ein geschwächtes Immunsystem haben oder Immunsuppressiva nach einer Transplantation einnehmen, die unter Durchblutungsstörungen, Diabetes, AIDS oder Leukämie leiden, gelten als gefährdete Patientengruppe.

Der Pilzbefall kann oberflächlich sein und nur die Schleimhaut betreffen. Die Gefahr besteht jedoch, dass er sich über die Blutbahn im ganzen Körper verteilt.
Wenn Sie unter oben genannten Beschwerden leiden, sollten Sie zu uns in die HNO-Praxis in Frankfurt kommen. Wir sichern den Befund und leiten eine entsprechende Therapie ein.

Nasenfurunkel: Infektion der Haarwurzel am Naseneingang

Überall im Körper, wo sich Haare befinden, können Entzündungen der Haarwurzel bzw. des Haarbalgs entstehen. Auch die Nase beinhaltet Haare. Sie dienen als Schutzmechanismus und filtern größere Partikel aus der eingeatmeten Luft.

Bei einem geschwächten Immunsystem, Diabetes, Nierenerkrankungen, einem allgemein fettigen und unreinen Hautbild, durch die genetische Veranlagung oder bei Männern mit Bärten kann es häufig zu einem Nasenfurunkel kommen. Dieser beginnt als kleine gerötete Entzündung an einem Nasenhaar, das zu einem warmen und schmerzhaften Knoten werden kann. Ein Druck- oder Spannungsgefühl begleitet die Entzündung häufig. Nasenfurunkel bilden sich meist im Naseneingang, auf dem Nasenrücken, der Nasenspitze oder zwischen Nase und Oberlippe.

Sie sollten einen Nasenfurunkel nie selbst öffnen, da ein unkontrolliertes Entleeren des Eiters zu Komplikationen und weiteren Infektionen führen kann. Die Keime können sozusagen in andere Körperregionen verschleppt werden. Besonders, wenn der Furunkel starke Schmerzen verursacht, sich ausbreitet und schon seit Längerem besteht, sollten Sie bei uns einen Behandlungstermin vereinbaren.

HNO-Arzt Frankfurt

Neben den genannten Infektionen und Erscheinungen können auch Herpeserkrankungen zu Schmerzen im Nasenbereich führen (Nasenherpes), eine gereizte Nasenschleimhaut oder eine starke Krustenbildung.

Bitte beachten Sie, dass Sie dieser Beitrag nur grundlegend informieren soll. Für eine eindeutige Diagnose und die richtige Behandlung sollten Sie sich im Fall von Beschwerden auf jeden Fall bei uns in der Praxis vorstellen. Dr. med. Thomas Fischer hilft Ihnen als erfahrener HNO-Arzt in Frankfurt bei allen Beschwerden im Bereich von Hals, Nase und Ohren.

Ihr HNO-Arzt in Frankfurt

Sollten auch Sie unter Nasenschmerzen leiden, können Sie gerne einen Termin in unserer Praxis vereinbaren.

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